Von Arno Kral
Die Unterhaltungselektronik setzt mit "HAVi" auf Home Networking via 1394 Sie wollen Kochrezepte aus dem Internet direkt in Ihre Mikrowelle laden? Oder die Waschmaschine im Keller vom Dachgeschoß aus fernsteuern? Kein Problem: Home Networking heiß´ die Antwort. Die Unterhaltungselektronikindustrie (UE) rü³´et zum Generalangriff. Die Entwicklungsziele sind die Vernetzung aller Datenströ¥ innerhalb des Haushaltes und der nahtlose Datenaustausch ü¢¥r alle Markengrenzen hinweg. W䨲end Chip-Gigant Intel der Welt noch immer vorgaukeln mö£¨te, sein USB2.0 sei ein adä±µater Ersatz fü² 1394-FireWire (s. a. Report in CV 3/99 zu "USB gegen 1394"), haben die UE-Riesen lä®§st entschieden: 1394 ist die Technologie der Wahl. Bereits die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin Ende August kö®®te zum Canossa fü² die 1394-lose PC-Industrie werden. Der Stand der Dinge im Home Networking: ein Portrait.Die Vernetzung ihrer Gerä´¥ im Haushalt oder zwischen mehreren Haushalten ist das groߥ Anliegen der Consumer Electronics-Riesen. Das Internet bietet dazu die passende Infrastruktur, der Schlü³³el zu einer profitablen Zukunft soll der breitbandige Hausanschluß sein. Doch die Consumer-Elektronik unterscheidet sich deutlich von anderen Gebieten der Vernetzung.
"W䨲end Telekommunikationsunternehmen auf ATM (Asynchronous Transfer Mode) und die PC-Industrie auf das Internet-Protokoll TCP/IP setzen, hat die Consumer-Elektronik immer den Audio-/Video-Klotz am Bein, der 99 Prozent der Bandbreite auffriß´", erläµ´ert Dr. Thorsten Herfet, Leiter der Abteilung Multimedia-Systeme bei Grundig in Fü²´h die Interessenlage.
Die Erkenntnis, daß eine In-Home-Vernetzung auf Dauer nü´ºlich und unumgä®§lich ist, mü®¤ete 1996 in das EUREKA-Projekt 1549, besser bekannt als "COMMEND" (Consumer MultiMedia Networking en Digital). Commend sollte unter der Federfü¨²ung von Thomson Multimedia (und gestü´ºt mit einem Etat von 200 Millionen ECU) der europ䩳chen Industrie zur Fü¨²erschaft bei Multimediasystemen verhelfen. Den im Namen von Commend versammelten Unterhaltungselektronikriesen Grundig, Philips, Thomson und Sony (Europa) kam die Aufgabe zu, nach Wegen zu einer digitalen Netzwerktechnologie zu forschen. Erklä²´es Ziel der Mission: "Inter-Brand Operability" - das markenü¢¥rgreifende Zusammenspiel aller Gerä´¥.
Von Commend zu HAVi
Die Aufgabenverteilung innerhalb des Konsortiums war bunt gemischt. Thomson trug mit Spezifikationen, Forschung, technischen Entwicklungen (ICs, User-Interfaces, Systemintegration der Gerä´¥) zu dem Projekt bei, Grundigs elektromechanische Versuchsanstalt mit drahtlosen Plug&Play-Netzwerken fü² den In-Haus-Gebrauch und Feldtests. Philips B.V. (Business Electronics) entwickelte integrierte Schaltkreise, User-Interfaces, die Gerä´¥ausstattung und Systemintegration, die Schwesterfirma Philips N.V. forschte in den Bereichen Datenü¢¥rtragung, Speichermedien sowie applikationsbezogene Protokolle fü² Interconnectivity und Interoperability. Auf dem Entwicklungsplan stand auߥrdem (in der Abteilung LOB VCR/TVCR) D-VHS als digitaler Massenspeicher (s. CV 3/99, S. 8) sowie die technischen Spezifikationen von Vorfü¨²gerä´¥n fü² die CeBIT-Home. Ein erweitertes Control-Protokoll namens AV/C-CTS ("Audio Video Control Command" and "Command and Transaction Set") definierte ein User-Interface und spezielle Sicherheits-Features. Sony Europe schlie߬ich lieferte seinen Beitrag in Form von Netzwerkschnittstellen, Protokollen (wie IEEE1394), Zugangstechnologien und Prototypen von User-Interfaces und Applikationen ab.
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| Die SA2.5-Boxen von SoftAcoustik sind via 1394/i.Link mit der Stereoanlage (hier ein Sony VAIO-Notebook) vernetzt und damit ebenfalls HAVi-tauglich. Sie sind voll kompatibel zu Yamahas M-LAN, das gleichfalls auf IEEE 1394 aufsetzt. |
Das Commend-Projekt mü®¤ete letztendlich in die Spezifikation von HAVi ein (Home Audio Video Interoperability). Die HAVi-Dokumentation, im aktuellen Zustand samt Anhä®§en rund 500 Seiten stark, schreibt en dé´¡il von der Topologie bis zur Betriebssoftware fest, wie Fernseher, Set-Top-Boxen, Audio- und Videogerä´¥, Modems und sonstige Elektronik im Heimnetzwerk der Zukunft miteinander kommunizieren.
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| Sonys Vorstellung von Home Networking mit 1394: W䨲end heute (li.) die zahlreichen analogen Datenströ¥ ein Strippenchaos im Heim verursachen, hä®§t kü®¦tig alles am FireWire-Netzwerk (rote Linien rechts). Jedes Gerä´ ist zugleich auch Schaltzentrale (Hub) - Kabelsalat ade! |
Seit 1996 treiben die UE-Firmen HAVi in der Initiative "Future CE Platform" (FCEP) voran. HAVi soll im September oder Oktober 1999 standardisiert werden, wobei die Funktionen der jetzigen Version 1.0 Beta bereits weit reichen. Noch in diesem Jahr soll ferner eine HAVi-Organisation gegrü®¤et werden, zu deren Hauptaufgaben neben der Inter-Brand-Operabilitä´ und der Lizenzverwaltung die Entwicklung eines HAVi-Logos z䨬t, das dem K䵦er signalisiert: Diese Gerä´ ist zukunftstauglich netzwerkf䨩g.
Durch die Wand? Nein danke!
Alternativ zu einer Heim-Verkabelung waren drahtlose Heimfunknetze diskutiert worden. Die Commend-Forschung bei Grundig hat ergeben, daß "gemischte" Heimnetzwerke optimal sind: Innerhalb von Räµen sind Kabelnetze deutlich billiger als reine Funknetze; untereinander sollen sich die Raumnetze (sogenannte Cluster) dann per Radiofequenz (RF) miteinander unterhalten - so mü³³en keine W䮤e durchlö£¨ert werden. Als Verkabelungsstandard wurde bereits 1996 Firewire auserkoren (IEEE1394). Thorsten Herfet erläµ´ert: "Die 1394-Technologie erfü¬¬t zwar nicht alle Anforderungen, die wir an ein Heimnetzwerk stellen, deckt aber den Funktionsbedarf zu 99 Prozent ab -- das schafft auch heute noch keine andere Netzwerktechnologie."
Bei der Lizensierungspolitik ging man diplomatisch vor: Anders als beim miß§lü£«ten Apple-Versuch vom Oktober 1998, mit FireWire-Patenten viel Geld verdienen zu wollen (CV berichtete), ist HAVi als offener Standard angelegt. Die Lizenzbeiträ§¥ liegen in der GröŸ¥nordnung von ein, zwei Groschen pro Gerä´®
Produkt-Feuerwerk ab Mitte 2000
Die mittlerweile acht Firmen unter dem HAVi-Dach (Grundig, Hitachi, Matsushita, Philips, Sharp, Sony, Thomson und Toshiba) decken weltweit 80 Prozent des Unterhaltungselektronikmarktes ab. "Und dort spielt USB definitiv keine Rolle," so Herfet. "Zur IFA in Berlin werden bereits eine Reihe von HAVi-Produkten angekü®¤igt werden. Bis dahin ist auch das HAVi-Logo fertiggestellt, das als Markenzeichen fü² Inter-Brand-Operabilitä´ bü²§t." Jetzt soll alles sehr schnell gehen: Zwar seien zum Weihnachtsgesch䦴 1999 erst wenige Gerä´¥ auf dem Markt, doch bereits Mitte 2000 will die Industrie eine wahres Feuerwerk an HAVi-Produkten zü®¤en.
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Sharps Displaytechnologie CGS erlaubt die Integration von LC- und Steuerelektronik bis hin zum kompletten PC auf einer dü®®en Glasscheibe. |
Anders als in der PC Industrie mü³³en in der Unterhaltungselektronik die Gerä´¥ vom Start weg voll und uneingeschr䮫t funktionsf䨩g sein: "Darum lassen wir uns lieber ein paar Monate mehr Zeit mit dem Testen, kö®®en dann aber sichergehen, daß wir nach der Auslieferung keine unliebsamen Ü¢erraschungen erleben." Einen weiteren Grund fü² die im Vergleich zu Computertechnik betuliche, dafü² akribische Umsetzung der HAVi-Spezifikation liegt in der Verfü§¢arkeit entsprechender Gerä´¥ verschiedener Marken: "Wenn ein DV-Camcorder von Sony ü¢¥r IEEE1394 mit einem und genau einem PC von Sony kommunizieren mu߬ ist die Verbindung vollkommen problemlos. Wenn aber Matsushita-VCRs mit Philips-Verst䲫ern oder Grundigs Set-Top-Boxen mit Toshiba-Fernsehern zusammenarbeiten sollen, ist etwas mehr Normierungsarbeit erforderlich", beschreibt Herfet die Problemstellung.
Bei Sony ist die HAVi-Umsetzung bereits programmatisch: Alle neuen VAIO-Notebooks werden mit 1394-OpenHCI-Controllern ausgestattet werden -- sie stellen die Interoperabilitä´ mit anderen OHCI-Gerä´¥n wie Festplatten, DVD- und CD-ROM-Laufwerken sowie Scannern und Druckern sicher, ohne daß dabei die DV-Funktionalitä´ auf der Strecke bliebe. Auߥrdem zeichnet sich bei Sony eine weitere Trendwende ab: Einer im April erlassenen Managementdirektive zufolge sollen bei Sony ab sofort ausnahmslos alle UE-Gerä´¥ mit 1394-Schnittstelle ausgestattet werden, also auch solche, die bisher ihre Daten nur analog, per SPDIF (Sony-Philips Digital Interface), per Diskette oder dem neuen Memory Stick mit anderen Gerä´¥n austauschen.
326.000 Adressen pro Quadratmeter
HAVi-Netzwerke setzen auf dem physikalischen Medium IEEE1394 auf, das als lokaler serieller Bus bis zu 63 Gerä´¥ miteinander kommunizieren l䟴. Ü¢er Bridges, seien es Funk-, Infrarot-, Kupfer-, Glas- oder Plastikfaser-Verbindungen, lassen sich nahezu beliebig viele 1394-Busse miteinander verbinden. Der 1394-Adreß²aum umfaß´ wie der des kommenden Internet-Protokolls der Version 6 (Ipv6) 264 Adressen -- das sind 326.000 pro Quadratmeter Erdoberfl䣨e, Wü³´en, Ozeane und Gletscher eingeschlossen. Die Zahl der adressierbaren Gerä´¥ ist daher praktisch unbegrenzt. Fü² Haushalte hat sich das Misch-Modell -- In-Raum-Vernetzung per 1394-Kabel und Raum-zu-Raum-Vernetzung via Funkstrecke -- als billigste Lö³µng herausgestellt.
Fast noch wichtiger als das zugrunde liegende Netzwerkprotokoll ist eine standardisierte Gerä´¥steuerung. Schlie߬ich sollen die miteinander vernetzten Gerä´¥ nicht nur untereinander Daten austauschen kö®®en, sondern sich gleichfalls wechselseitig bedienen lassen. Als zentrale Kommandostation fungiert der Fernseher, denn er kann auf seinem Bildschirm just jene Menü³ anzeigen, ü¢¥r die Display-lose Gerä´¥ wie Set-Top-Boxen, Satellitenreceiver oder Videorecorder gesteuert werden. Der Fernseher stellt die Menü³ dar, die vom jeweils zu bedienenden Gerä´ geschickt werden, und leitet Eingaben durch das Netz zum betreffenden Gerä´ weiter. Diesen Datenaustausch bewerkstelligen Java-Applets, die sogenannten "Havlets".
Damit es nicht zum Wildwuchs immer neuer Gerä´¥steuerungen kommt, ist ein einheitliches, schlankes Software-Konzept Voraussetzung. Die wichtigsten Software-Elemente:
÷ ¤as Message-System, das die Verteilung von Systemnachrichten ü¢¥rnimmt;
÷ ¤ie Registry, in die alle im Netz erreichbaren Gerä´¥ samt Leistungsvermö§¥n eingetragen werden;
÷ ¤en Event-Manager, der auf Ereignisse im Netzwerk reagiert, beispielsweise wenn ein Gerä´ an- oder abgesteckt wird;
÷ ¤er Stream-Manager, der fü² Verteilung und Zustellung von Audio-Video-Inhalten sorgt. Das wird benö´©gt, wenn etwa ein Video vom Videorecorder auf den Flachbildschirm in der Mikrowelle geleitet wird und ihn praktisch zur Zweitglotze (allerdings ohne Empfangsteil) macht;
÷ ¤er Ressource-Manager küert sich schlie߬ich darum, daß ein Gerä´ von Ein- und Ausgabewü®³chen nicht ü¢¥rfordert wird. Gerä´¥ werden als Function Control Module (FCM) betrachtet. Eine Untermenge davon sind die FAVs, die Full Audio-Video-Devices, die mit Bild, Ton und Steuersignalen umzugehen wissen.
Interessanter aber als die Frage, "womit" gesteuert wird, ist, "was" gesteuert werden kann. Derzeit umfaß´ der Gerä´¥katalog die Module
÷ „isplay, das Hauptsteuer- und Ausgabe-Element,
÷ ”uner fü² Fernehen, Satellitenempfang, Radio, und Digital Audio Broadcasting (DAB),
÷ –ideorecorder (VCR),
÷ ƒlock, ein Zeitgeber zur Steuerung des Systems,
÷ ‹ameras fü² DV, MPEG-2, etc.,
÷ VDisk, einen Massenspeicher fü² Audio-Video-Daten,
÷ mplifier, den Verst䲫er fü² Audio, samt Lautsprechern,
÷ odem, asynchron oder isochron, etwa per ISDN,
÷ —eb-Proxy, einen Ü¢ergabepunkt zum Internet, und
÷ ƒonverter (Transcoder), die etwa den Datenstrom eines DV-Camcorders in MPEG-2-Daten fü² Videoconferencing ü¢¥rsetzen.
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| HAVi Stream-Manager Der HAVi-Stream-Manager handhabt nicht nur digitale, sondern gleichfalls analoge Datenströ¥. Die verschiedenen Stream-Typen werden durch ein 40-Bit-Identifier gekennzeichnet. Die ersten 24 Bit enthalten eine IEEE1394 VendorID (sie kennzeichnet den Hersteller des Gerä´³) sowie eine 16 bittige Typ-Nummer. Die Grafik zeigt, daß HAVi praktisch alle bekannten Medientypen abdeckt: analoge Audio-, Video- und Antennensignale, Digital Audio und diverse Digital Video-Typen (darunter digitalisierte YUV-, und RGB-Signale, MPEG-1, MPEG-2 und DV-Video), diverse Multiplexverfahren bis hin zu begleitenden Steuer-, Text und MIDI-Signalen. |
Und Intel?
Ü¢er die Abstinenz des Chipriesen Intel in Sachen 1394 haben wir bereits in der letzten Ausgabe ausfü¨²lich berichtet (s.a. Update dazu im News-Teil). Zwar sieht auch Intel in der Hausvernetzung ein enormes Marktpotential. Doch mit welchen Mitteln! Statt pfeilschneller 1394-Verbindungen setzt Intel auf Technologie der 80er Jahre und bietet seine hauseigene Lö³µng AnyPoint als Parallelport-Option an. Adapter an der Druckerschnittstelle (!) sollen laut Intel Vorstellung herköliche Telefonleitungen zum Datennetzwerk aufpeppen. Doch viel mehr als 1 Megabit pro Sekunde (mbps) ist ü¢¥r das morsche Kupfer nicht zu ü¢¥rmitteln. Fü² Audio-Video-Strö¥ ist dieses Bachbett um das Zwanzigfache zu eng. Hinzu kommt, daß (nicht nur hierzulande) die wenigsten Haushalte Telefonkabel in just den Räµen liegen haben, in denen Gerä´¥ der Vernetzung harren -- das Produkt gibt es nur in den USA.
Selbst Microsoft fü¨¬te sich irritiert von Intels Rü£«wä²´s-Eloquenz: "Parallelporttechnologie ist eine Technologie der 80er Jahre," kommentierte Microsofts Vizepr䳩dent David Cole die Intel-Hausnetz-Pl䮥. Sie findet in Redmond keine Unterstü´ºung mehr."
Intels AnyPoint hat in reinen PC-Netzen durchaus seine Vorteile: Damit lassen sich Drucker, Modem (und damit der Internet-Zugang) und Dateien von mehreren PCs gemeinsam nutzen -- und natü²¬ich Spiele durchs Haustelefonnetz spielen -- und dennoch parallel dazu auf den Leitungen normal telefonieren. Wegen der Beschr䮫ung auf schm䣨tige 1 Mbps dü²¦te die Anzahl der User und die Auswahl an Gerä´¥n indes klein bleiben. Zudem wird nicht in jedem Heimnetz ein PC stehen -- Pech fü² Intel.
Microsoft "Done deal"
Microsoft hat nach die Zeichen der Zeit erkannt und wei߬ daß mit HAVi die 1394-Technologie fl䣨endeckend zum Einsatz kommen wird, ob mit oder ohne Intel. Kaum hatte Sun Microsystems verkü®¤et, die Java-Erweiterung Jini zur Vernetzung von allem und jedem einzusetzen, was "wenigstens 40 KByte speichern kann" (mehr brauchen Jini-Applets nicht), da zauberte Redmond schon "UPAP" aus dem Hut -- macht im wesentlichen das gleiche wie Jini, ist aber von Microsoft. W䨲end Jini mit den fü² HAVi programmierten Applikationen sogar die Programmiersprache teilt, setzt Microsoft auf Windows CE. Doch beiden Technologien ist gemeinsam, daß sie neben anderen Protokollen 1394 fü² den Audio-Video-Datentransport nutzen werden, HAVi sogar exklusiv. Die Message an Intel ist klar: "1394 is a done deal", der Konsens darü¢¥r innerhalb der Industrie ist erreicht und tragf䨩g, und Microsoft wird dahin gehen, wo der Markt ist -- unabhä®§ig von Intel.
CV-Fazit
"1394 is a done deal", selbst im Broadcasting: So sagt es auch Heimo Adamski, Gesch䦴sfü¨²er von Media100 Deutschland, des Anbieters professioneller Schnittsysteme. Soeben haben auf der Broadcastmesse NAB in Las Vegas die Broadcaster wieder ihr Interesse an preiswerten digitalen Verbreitungswegen fü² ihre Inhalte bekundet. Die Produktion und Verbreitung dieser Programme, ob sie nun Video, Audio, Multimedia- und Streamingdaten, Text oder Internetseiten enthalten mö§¥n, setzt auf 1394, die Unterhaltungselektronik und das Heimnetzwerk der Zukunft sind ohne Firewire nicht denkbar. Auf der Funkausstellung in Berlin werden einige Prototypen zu besichtigen sein, und HAVi kö®®te die Schleusen fü² 1394 im Massenmarkt ö¦¦nen -- ob mit oder ohne Intel.
http://www.eureka.be/