Produktnews

Sony: 9x DV, 3x D8, 3x DVD
Sonys Armada fürs Frühjahr wird angeführt von einer neuen DV-Camcorder-Familie namens DCR-HC, deren Flaggschiff die HC85 ist (1.250 €, ab April). Die Einchip-Handycam hat einen 2-Megapixel-HAD-CCD, das bewährte Carl Zeiss Vario-Sonnar T*-Objektiv sowie ein 10faches optisches Zoom (120x digital) mit manuellem Fokusring. Standbilder speichert sie mit maximal 1.600 x 1.200 Bildpunkten auf den MemoryStick Duo. Videoaufnahmen im Progessive-Modus, das Antiwackel-Feature Super SteadyShot, die Zeitrafferfunktion Smooth Interval Recording, der Super NightShot Plus für schwierige Lichtverhältnisse, 16:9 und ein neuer Automatikmodus sind weitere Merkmale. 3,5 Zoll mißt der Hybrid-LCD, der als Touch Panel zur Menubedienung doubelt. Neben i.Link-I/O hat die DCR-HC85 USB 1.0 sowie einen analogen Ein- und Ausgang.
Die Einsteigermodelle der HC-Familie sind die DCR-HC16 (670 €), -18 (690 €), -20 (770 €), -30 (850 €) und -40 (950 €; alle ab März lieferbar). Gemein ist ihnen das Vario Tessar-Objektiv, die Picture Package-Software, das Touch Panel und ein zweiter Aufnahmeknopf direkt am 2,5-Zoll-Hybrid-LCD. Ein praktisches Plus ist der integrierte Objektivschutz. Der neue Easy Handycam-Modus kümmert sich selbsttätig um technische Details wie Lichtempfindlichkeit, Verschlußzeiten oder Weißabgleich. Nur HC30 und HC40 haben den Memory Stick Duo, HC40 außerdem noch MegaPixel-CCD und 16:9-Modus; den DV-Eingang hat bereits das HC20-Modell.
Ab April gesellen sich drei Modelle in kompakter Hochkantbauweise hinzu, die DCR-PC106 (770 €), -107 (850 €) und -109 (1.050 €). i.Link, USB, S-Video und AV (mini) wurden in eine externe Handycam-Station ausgelagert, die zugleich als Ladegerät dient. Das Vario Tessar (mit 10x optischem und 120x Digi-Zoom) und 16:9-Modus haben alle drei, nur das Topmodell außerdem MegaPixel-CCD, Memory Stick Duo und einen intelligenten Fotoschuh.
Bereits ausgeliefert werden die drei Digital 8-Modelle DCR-TRV255 für 440 €, -265 für 490 € und -460 für 650 €. Wie alle D8-Modelle können sie auf herkömmlichen High8-Bändern aufnehmen; die DCR-TRV460 kann außerdem bereits bespielte Analogbänder wiedergeben. Die Ausstattung ist vollständig, TRV265 und TRV460 haben DV-In, letztere außerdem eine Fotofunktion und einen MPEG Movie EX-Modus (beides auf Memory Stick). Übrigens: Alle 12 neuen Modelle haben deutsche Menüführung. Drei neue DVD-Camcorder werden erst zur CeBIT präsentiert: Kleiner, ergonomischer und schneller sollen sie sein als die Vorgänger -- wir sind gespannt. (www.sony.de).

Panasonic: 6x DV, 2x DVD
Panasonic schickt acht Modelle ins Frühjahrsrennen: Im März kommen zunächst die Dreichip-Modelle NV-GS120 (1,7 Megapixel; 999 €) und NV-GS200 (2,3 Megapixel; 1.499 €)) in den Handel. Beide haben Dicomar-Objektive von Leica sowie ein 10x optisches Zoom (500x digital) mit integriertem Makro-Zoom für Nahaufnahmen ab 40 Zentimetern Abstand. Die Ausstattung ist komplett: SD Memory Card, bei der NV-GS200 ein eingebauter Blitz, MPEG4-Aufnahme, ein Direktwahlschalter und ein 2,5-Zoll-LCDs mit Aufhelltaste.
Einsteiger und Allroundfilmer kommen bei NV-GS11 (549 €) und GS15 (699 €) sowie GS22 (649 €) und GS55 (899 €) auf ihre Kosten. Während das erste Paar mit einem 10x Optikzoom aufwartet, glänzen GS15 und GS11 einen 24fachen; sie decken somit einen erstaunlichen Brennweitenbereich ab. Ein elektronischer Bildstabilisator (SIS) gleicht Verwackler aus. Mit QuickStart-Einschalter sind sie nach nur 1,3 Sekunden startklar. GS22 und GS55 haben wieder die LCD-Aufhellung auf Knopfdruck, GS15 und GS55 die Fotoabspeicherung auf SD Card, die NV-GS55 nimmt außerdem Videos im MPEG4-Format auf.
Zwei neue DVD-Camcorder hat Panasonic ebenfalls zu bieten, die wieder quasi baugleich sind mit den Neuen von Hitachi (s. S. 18). Die Einchipper VDR-M50 (1/4-Zoll-CCD, 1.020.000 Pixel) und VDR-M70 (1/6 Zoll, 800.000 Pixel) zeichnen bis zu 120 Minuten Film auf einer 8cm-DVD-RAM oder DVD-R auf. Eigenwillig: Dem kleineren Gerät (der M50) hat Panasonic das größere optische Zoom spendiert, nämlich 18x; die 580er kommt nur auf 10x. Dafür ist das Digital-Zoom bei beiden 240x. Fotos schießt die VDR-M70 mit 1,2 Megapixeln (Speicherung auf SD Card). Weitere Merkmale sind der elektronische Bildstabilisator, USB 2.0 und ein 2,5-Zoll-LCD. Hobby-Regisseure können ihre Aufnahmen direkt im Camcorder bearbeiten, Ausblendeffekte einfügen etc. und die fertige DVD sofort im Standalone-DVD-Player abspielen. Preise gibt’s zur CeBIT, geliefert wird ab Mai (www.panasonic.de). Ganz neu im Angebot ist zudem der Profi-Dreichipper AG-DVX100A, zu dem Sie in diesem Heft bereits einen Vergleichstest lesen (ab S. 24).

Canon: 6x DV
Canon trumpft auf mit zwei Produktfamilien à drei Geräte. MVX200 (799 €), -200i (899 €) und -250i lösen die MVX100/150 ab; die Preise: 799 €, 899 € und 999 € (ab Ende April im Handel). Die Neuen sind um 40% kleiner und können mehr: verbesserte 16:9-Umschaltung, 14x optisches Zoom (18x bei MVX250i), 1,33 Megapixel Fotomodus (auf SD- oder MMC-Card), 1/4,5-Zoll-CCD und bei der MVX250i ein Super Night Mode mit zuschaltbarer LED-Hilfslampe. Canons DIGIC DV-Pozessor verarbeitet Video und Standbild auf getrennten Wegen, was die Bildqualität für jede Anwendung verbessert. Abgerundet wird die Ausstattung durch ausgefeilte Fotofunktionen, ein deutschsprachiges Menü und den Printer/Share-Indikator, der den erfolgreichen Direktanschluß an einen kompatiblen Exif-Drucker oder PC anzeigt. Die i-Modelle besitzen digitale und analoge Eingänge.
Die dreiteilige Einsteiger-Serie MV700 (ab 499 €) wird bereits ausgeliefert; ihr Topmodell MV750i (699 €) hat ein 22x-Optikzoom (entspricht 54 bis 1188mm Kleinbild), die MV 700/700i ein 18x-Zoom, jeweils mit elektronischem Bildstabilisator. Den Super Night Mode mit LED und eine Fotofunktion hat nur das Topmodell, letztere funktioniert parallel zur Videoaufnahme. Die Signalverarbeitung mit DIGIC-Chip reduziert den Stromverbrauch, so daß eine Akkuladung laut Canon mehr als 11 Stunden Betrieb erlaubt (mit optionalem Batteriepack). Ein neuer Audiofilter verhindert die Aufzeichnung von Laufwerksgeräuschen (www.canon.de).

JVC: 11x DV
Kurz mal eben 11 DV-Camcorder aus drei Produktfamilien launcht JVC allein von Januar bis April. Zu den Megapixel-Geräten (mit 1,33 MPix-CCD mit 540 Zeilen Auflösung) zählen GR-D230 (899 €), GR-D220 (799 €, beide ab April) und GR-D93 (799 €). In der D-Serie in Querbauweise sind die Modelle GR-D73, -53, -23 und -21 (mit 800.000-Pixel-CCD, 520 Zeilen) angesiedelt, mit Preisen von 499 € bis 699 € (ab März/April). Als vertikale Camcorder für Einsteiger präsentiert sich die DX-Familie mit den vier Modellen GR-DX97, -57, -48 und -27 (599 € bis 799 €, ab März). Die Hochkant-Modelle haben erstmals ein F1.2-Objektiv mit asphärischer Linse, das 2,3 mal lichtempfindlicher ist als eine F1.8-Linse. Die D-Modelle 21 bis 73 haben ein 16faches optisches Zoom (700x digital), die D93, 220 und 230 ein 10faches und die DX-Modelle ein 12faches. Bis auf die D21 haben alle Modelle eine neue Rauschunterdrückung, ein automatisches LED-Videolicht sowie einen kontrastreichen LCD-Farbmonitor, der Reflexionen und Blendungen reduziert. Einen DV-Eingang haben nur DX57 und -97, die D53 bis D93 sowie die D230 (DV-Ausgang alle), eine Fotofunktion auf SD-Card nur 5 der 11 Modelle (D73 und DX97 mit 1.024x768, ab D93 mit 1.600x1200).
Daneben läuft weiter JVCs PAL-Progressive-Highender GR-PD1E (lieferbar für 3.999 €); er ist umschaltbar vom DV-Format auf den Progressiv-Modus, bei dem 16:9-Aufnahmen im MPEG2-Format auf DV-Band aufgezeichnet werden (www.jvc.de).

Pinnacle startet Studio 9
Seit Februar liefert Pinnacle Systems die 9. Version seiner Studio-Software aus. Neu ist die SmartMovie-Funktion, mit der Filme automatisch geschnitten werden: Rohmaterial auswählen, Musikclip anklicken, Stilrichtung festlegen, und schon erstellt Studio 9 selbständig einen Film komplett mit Übergängen und Spezialeffekten, taktgenau Takt auf die Länge des ausgewählten Musikstücks abgestimmt. Eine automatische Farbkorrektur optimiert qualitativ schlechte Aufnahmen, verwackeltes Filmmaterial läßt sich stabilisieren, Bildrauschen und störende Wind- oder Nebengeräusche werden ebenfalls beseitigt. Die neue Software-Architektur ist nun offen für Video- und Audio Plug-Ins anderer Hersteller; einige davon werden bereits mit der Vollversion ausgeliefert. Weitere Verbesserungen sind eine Bildschirmansicht in Echtzeit und voller Größe, SurroundSound-Funktion für das Plazieren der Stereo- und Surroundkanäle jeder Tonspur „im Raum“, 16:9-Ausgabe und integrierte CD- und DVD-Authoring-Funktionen. Als reines Softwarepaket kostet Studio 9 im Handel 99 € inkl. MwSt. (Update liegt für 69 € auf www.pinnaclesys.com/studio9, ebenso der erste, kostenlose Software-Patch 9.0.4).
Außerdem ist Studio 9 in fünf Hardware-Bundles erhältlich. Die PCI-Steckkarte im Studio DV-Paket (129 €) dient dem Anschluß von DV-Geräten, die in Studio AV/DV (199 €) zusätzlich dem analoger Quellen. In der Deluxe-Version (299 €) liegt noch eine externe Breakout-Box mit Analoganschlüssen und die 3D-Effektsoftware Hollywood FX Plus bei. Für den Anschluß an Notebooks empfiehlt sich die externe Lösung Studio MovieBox USB (249 €), die analoge Signale akzeptiert und über USB 1/2 an den Rechner angeleint wird. MovieBox DV (299 €) ist außerdem zu allen DV-Quellen kompatibel und hat eine FireWire-Schnittstelle.

Luxus-Schnittnotebook von Canopus
Canopus hat das Jahr mit einem neuen Konverter, einem Schnittnotebook und neuer Software begonnen. Die kleine Konverterbox ADVC55 (219 €, bereits im Handel) wandelt Analogvideo in DV um, unterstützt NTSC, PAL, SECAM, S-Video und Composite-Videoformate und arbeitet unter Windows und am Mac mit Canopus’ hauseigenen DV-Codecs. Da der ADVC55 über den Firewire-Bus betrieben wird, benötigt er beim Anschluß via 6-Pin-FireWire-Kabel keinen separaten Stromanschluß (für 4-Pin-Kabel gibt’s ein optionales Netzteil). Durch seine Mobilität eignet er sich besonders für den mobilen Schnitt am Notebook.
Weiterhin hat Canopus ein 17-Zoll-Notebook mit seiner neuen Schnittsoftware Edius 2.0 (s. Tips CV 1/04) vorkonfiguriert, den Format- und Scankonverter TwinPact100 beigepackt (s. News CV 1/04) und das Bundle auf den Namen OrageN getauft. Dank des Widescreen-TFTs (16:10-Format, Auflösung bis 1.440 x 900) können nun alle Edius-Bearbeitungsfenster wie Bin-Window, Quell- und Timeline-Monitor, Timeline, Informations-, Effekt- und Marker-Fenster gleichzeitig angezeigt werden. Mit seiner Vollausstattung inkl. internem Subwoofer und 2fach DVD-R/RW-Brenner -- Details auf www.canopus.de -- spricht das silberweiße OrageN den professionellen Editor an. Ein Aluminium-Koffer ist im Lieferumfang enthalten (Preise ab 3899 €).
Die Canopus-Schnittsoftware MPEGcraft (s. CV 1/04) ist nun auch in einer DVD-Version erhältlich. Sie vereint Schnitt und DVD-Authoring, führt re-encodiertes MPEG1- und MPEG2-Material zusammen und gibt fertige Projekte direkt auf DVD aus, sofern ein Storm Hardware-Encoder angeschlossen ist. Mit im Paket ist das Tool „To MPEG“, das fortgeschrittene Aufgaben wie Multiplexing und Demultiplexing von Videodateien, MPEG Re-Encoding oder das Hochskalieren von MPEG1 nach MPEG2 beherrscht. MPEGcraft DVD ist für 119 € im Fachhandel.

Vollintegrierter Roxio Creator
Roxio hat seine bisher separaten Programme für Foto-, Video-, Musikbearbeitung sowie DVD-Authoring und CD-/DVD-Brennen in den neuen Roxio Creator 7 integriert. Er enthält u.a. Vollversionen von PhotoSuite 7 Platinum und der Schnittsoftware VideoWave 7 Pro. Im neuen Media Manager sind alle Tools zur Organisation, Ansicht und zum Auffinden von Audio-, Video-, Foto- und Projekt-Dateien gebündelt. Die Timeline der Schnittsoftware VideoWave 7 Pro kann jetzt bis zu 14 individuelle Spuren handhaben. Der Titler wurde verbessert, Bewegungen, Pfade und Beleuchtungsstrukturen können individuell festgelegt werden. Bei den Ausgabeformaten werden nun DivX (hat Roxio im Dezember von DivX Networks lizensiert) und Dolby Digital-Audio unterstützt. CineMagic generiert vollautomatisch Videos im Musikclip-Stil mit Übergangseffekten, Tempo- und Taktanpassungen.
Das Authoring von DVDs übernimmt der DVD Builder 2.0, inkl. Menüs, Auswahlelementen, Kapiteln und Hintergründen. Mit Edit DVD Disc können auf bereits abgeschlossenen DVDs Menüs nachträglich bearbeitet sowie Titel hinzugefügt oder entfernt werden. Mit Plug & Burn kann der Anwender mit zwei Mausklicks aus dem gesamten Inhalt eines Videobandes DVDs mit Dolby Digital-Audio-Untermalung erstellen. In der Brenn-Engine kümmert sich ein eigenes Modul namens DVD-Videokopierer um die Vervielfältigung nicht-kopiergeschützter DVD-Videos. Weitere Verbesserungen betreffen das StoryBoard, den Sound Editor und die  Fotobearbeitung in PhotoSuite 7 Platinum. Der Roxio Creator 7 kommt auf Deutsch Anfang Mai zum Preis von 99,99 € inkl. MwSt. heraus. Wer nur PhotoSuite 7 Platinum oder VideoWave 7 Pro benötigt, kann sie ab Juni 2004 als separate Retail-Versionen für 49,99 € bzw. 79,99 € erstehen. Außerdem hat Roxio für registrierte Kunden einige Preise halbiert: für WinOnCD 6 Power Edition von 39,90 € auf auf 19,90 €, dito für VideoWave Movie Creator.
Für den Mac hat Roxio Toast with Jam 6 angekündigt, die neueste Version der CD- und DVD-Brennsoftware für den Macintosh. Neu darin sind hochwertige Audio-Tools: die Vollversion von Jam 6 für das Mischen und Mastering von Audiodateien, die Stereobearbeitungssoftware BIAS Peak Express und die Sound-Encoding-Software Dolby Digital. Toast with Jam 6 benötigt mindestens einen Power Mac G3 (G4 empfohlen), Mac OS X ab 10.2, QuickTime 6 und einen Brenner; es kostet 199,99€ (Update 99,99 €, ab März).

Mediabooster vereinfacht Multimedia-Websites
proDAD aus Immendingen („Adorage Magic“) bringt zum Preis von 199 € eine Software namens Mediabooster heraus, die Redaktionssystem, Formatkonverter, FTP-Modul, Publisher und HTML-Generator in einem ist. Damit lassen sich Inhalte jeder Art einschließlich Video, Audio, Animationen und Präsentationen selbst von Laien im Internet publizieren. Der Ablauf ist denkbar einfach: Design bestimmen, Videos und Fotos aussuchen (z.B. AVI, MPEG, WMV, JPG), mit weiteren Inhalten füllen (z.B Text, PDF, MP3 etc.), Vorschau betrachten, ins Internet stellen -- fertig. Designvorlagen für den Aufbau multimedialer Websites werden mitgeliefert, eigene Designs sind jederzeit einzubinden. Mediabooster wandelt vollautomatisch und offline in sämtliche erforderlichen Formate um, erstellt Download-, Vorschaudateien (Thumbnails), gleicht den Datenbestand mit der Online-Version ab und lädt schlußendlich geänderte oder neue Daten selbsttätig über ein eigenes FTP-Modul zum Online-Server hoch. Falls die Verbindung einmal abbricht, wählt sich Mediabooster neu ein und ergänzt nach erfolgreichem Reconnect die fehlenden Daten.
Mit diesem Funktionsumfang eignet sich Mediabooster sowohl zur Erstellung komplett neuer multimedialer Webseiten als auch zur Erweiterung bereits bestehender Umgebungen. Benötigt wird lediglich Webspace der gängigen Art (JAVAscript & HTML), die sonst üblichen Anforderungen an den Online-Server -- SQL, PHP etc. -- entfallen ebenso wie die Notwendigkeit, Expertenwissen extern einzukaufen (www.mediabooster.de).

Nachrichtenticker

X-OOM Filmbrenner 5
Seit Januar ist bei bhv das Programm X-OOM Filmbrenner 5 erhältlich. Im seinem Modul „DirectDVD“ wird mit nur einem Klick eine DVD oder VCD erstellt. Video wird in voller Auflösung über den USB 2.0-Anschluß des Rechners importiert. Außerdem lassen sich mit X-OOM Filmbrenner 5 DVD-VR importieren, so daß DVDs nachträglich noch bearbeitet werden können. X-OOM Filmbrenner 5 läuft auf Intel-PCs ab 700 Mhz oder AMD Athlon (1,1 Ghz empfohlen) unter Windows 98SE, Me, 2000 oder XP Home und kostet 39,99 € (www.bhv.de).

1.080-HDTV auf 17“-Notebook
Mobilschnitt-Spezialist inside multimedia hat ein Notebook zusammengestellt, das Seinesgleichen sucht. Das insideDV DR-870P vereint in sich, was derzeit technisch machbar ist: Mit Intel Pentium-4 von 2,4 bis 3,6 GHz und 2 MB Cache, ausbaubar bis 2048 MB Arbeitsspeicher (Dual Channel DDR PC400 RAM), der Highend-Notebook-Grafikkarte ATI Radeon 9700 Mobility mit 25 6MB, internem IDE-RAID-System (Level 1) aus zwei Festplatten mit maximal 2x 80 GB (7200UPM), Gigabit Ethernet, 802.11b/g Wireless LAN und optionalem Subwoofer ist es so gut wie jedem Editing-Job gewachsen. Sein 17-Zoll TFT-Display (16ms Reaktionszeit) löst derzeit WXGA auf (1.440 x 900 Pixel), in Kürze gar WUXGA mit maximal 1.920x1.200 Pixeln und ist dann in der Lage, selbst HDTV in voller Auflösung mit 1.920x1.080 Bildpunkten darzustellen. Die Konfigurationen für die mobile Workstation starten ab 1.799 € (www.inside-mm.de).

MainConcept mit H.264 Encoder Preview
Die lange Liste der Codecs von MainConcept kann um einen Eintrag erweitert werden: Die Aachener Kompressionsspezialisten veröffentlichten die Preview-Version ihres H.264 Encoders für Windows. Der ITU-T-Standard H.264 – auch bekannt als MPEG-4 AVC (Advanced Video Coding) oder MPEG-4 Part 10 – beschreibt ein leistungsfähiges Kompressionsverfahren, das wegen seiner guten Qualität bei niedrigen Bitraten allgemein als möglicher Weltstandard für Streaming und Videotelefonie angesehen wird. Die kostenlose Demo (Download unter www.mainconcept.de/ h264_ encoder.shtml) enthält einen DirectShow Decoder, mit dem H.264-Dateien im Windows Media Player und anderen DirectShow-kompatiblen Programmen abgespielt werden können. Der H.264 Encoder wird als Produkt für Endanwender sowie als Software-Entwicklungs-Kit (SDK) erhältlich sein. Außerdem ist MainConcepts MPEG-SDK, der dem H.264-Codec zugrunde liegt, nun für Mac und Linux erhältlich (developer.mainconcept.com).

Neuer Bravo II Disc Publisher
Primera Technology hat die 2. Version seines Standalone-CD/DVD-Duplizierers Bravo Disc Publisher vorgestellt (s. Test in CV 5/03). In ihm brennt ein 52x CD-R Recorder oder optional ein Pioneer DVD±R-Recorder maximal 25 Scheiben pro Durchgang, mit dem optionalen Kiosk-Modul gar 50 Scheiben. Der eingebaute Printer bedruckt die Scheiben direkt mit bis zu 4.800 dpi. Eine LED-Optik zentriert und positioniert die Scheibe akkurat. An den Rechner (PC unter Windows 2000/XP, Mac unter OS X) wird Bravo II nun über ein USB 2.0-Kabel angebunden (zuvor über zwei Kabel: USB 1.1 und Firewire). Außerdem brennt die 2. Version um 10% schneller als die Vorgängerin, beim Druck sind es 15%. Die Preise für die neuen Bravo II-Versionen standen bei Redaktionsschluß noch nicht fest (www.primeraeurope.de).

LaCie mit erster Terabyte-Platte
Speicher-Spezialist LaCie hat bei den externen Festplatten die 1-Terabyte-Grenze durchbrochen (1TB = 1.000GB). In der „Bigger Disk“ arbeiten mehrere IDE-Platten mit 7200 U/min im Verbund, die vom Rechner als ein logisches Laufwerk angesprochen werden. Die Übertragungsraten reichen bis 800 MBit/s. Untergebracht sind die Platten in einem stapelbaren 5,25-Zoll-Gehäuse aus Aluminium, das auch vertikal auf einem abnehmbaren Laufwerksfuß positioniert werden kann. Ein optionaler Rack-Montagesatz ermöglicht den Einbau in 19-Zoll-Standardracks. Als Anschlüsse stehen zwei FireWire 800-Schnittstellen sowie je einmal FireWire 400 und USB 2.0 zur Verfügung. Dank Plug&Play kann die Bigger Disk ganz einfach und ohne zusätzliche Treiberinstallation an den Rechner angeschlossen werden. Ein Terabyte faßt mehr als dreieinhalb Tage DV oder etwa 10 Tage DVD-Video nonstop in voller Qualität. Der Preis liegt bei 1.200 € (www.lacie.de).

Pinnacle zeigt Liquid 5.6 mit HD
Seinen Auftritt auf der Broadcastmesse NAB in Las Vegas im April stellt Pinnacle ganz unter das Motto Netzwerklösungen. In diesem Sinn wird auch die neue Version 5.6 der Schnittsoftware Liquid gezeigt, unter anderem in einer High Definition-Umgebung auf Basis von Liquid chrome und Liquid edition in Kombination mit dem Storage-System Palladium Store 100 mit 4 Terabyte Speicherkapazität. Für Broadcast-Anwendungen wird Liquid blue im Netzwerk mit Palladium 1000 gezeigt, das bis 20 TB skalierbar ist; der Datendurchsatz reicht aus für 80 simultane DV25-Videoströme. Liquid 5.6 hat DVD-Authoring integriert und verbesserte Funktionen für den Schnitt im Netzwerk, wie XSend, Xfind und XReceive. Über XReceive werden u.a. die neuen P2-Speicherkarten von Panasonic und XDCAM von Sony direkt unterstützt.

Bei Philips brennt Karnickel Jack
Ein neuer portabler DVD+R/W-Brenner von Philips hört auf den Namen Jack Rabbit 4. Er erreicht 4x-Geschwindigkeit bei DVD+R, 2,4x bei DVD+RW, 16x bei CD-R und 10x bei CD-RW. Gelesen werden DVDs und CDs mit bis zu 12-facher bzw. 40-facher Geschwindigkeit. Zusätzlich kann er CD-RW- und CD-R-Medien brennen sowie DVD-Video, DVD-ROM und Audio-CDs (einschließlich MP3-CDs) abspielen. Der Anschluß an PC oder Mac geschieht per USB 2.0-Kabel. Verbunden mit einem TV-Gerät, funktioniert Jack Rabbit 4 als vollwertiger Standalone-DVD-Player mit 5.1-Sound und On-Screen-Display; Fernbedienung und Kopfhöreranschluß sind ebenfalls vorhanden. Als Software liegt Nero 6 bei (279 €; www.philips.de).

CyberLinks Kraft-Kino
Die taiwanesische Firma Cyberlink hat Software-Updates herausgebracht (PowerDirector 3, PowerDVD 5, PowerProducer 2 Gold und die Brennapplikation Power2Go), die nun in der Suite PowerCinema vereint sind. Sie integriert die Funktionen DVD-Wiedergabe, DV-Capture, Fotodiashows, Musik-Wiedergabe, digitales Radio und TV. Die Benutzeroberfläche auf dem Fernseher kann bequem per Fernbedienung vom Sessel aus bedient werden. Teil der Videoschnittsoftware PowerDirector 3 ist nun der neue MPEG-Codec in der Version 4. SVRT (Smart Video Rendering Technology) rendert Video und Audio getrennt, so daß der Prozeß noch schneller und ohne Verschlechterung der Qualität erfolgt. Mit DV QuickScan wird die Vorschau eines DV-Bandes sechsfach beschleunigt. PowerProducer 2 Gold, das jetzt auch Support für DVD-VR und DivX bietet, dient dem Authoring von Filmen und Fotos für DVDs und CDs. Power Cinema 3 unterstützt nun Windows XP Embedded und wird damit zur Front-End-Software für tragbare Geräte der UE-Industrie und für Media Center Edition PCs (www.cyberlink.de).

Panasonic mit neuer Infrarot-Profikamera
Panasonic hat einen neuen 3-CCD-DV-Camcorder vorgestellt, die AG-DVC30. Ihr Leica Dicomar-Objektiv mit optischem Bildstabilisator (OIS) hat ein 16fach optisches Zoom und kommt auf eine Brennweite von 39,5 bis 632mm (auf Kleinbild umgerechnet). Jeder der drei 1/4-Zoll-Chips löst 480.000 Pixel auf, ein 12-Bit-A/D-Wandler und ein RGB Gamma-Prozessor sorgen für zusätzliche Qualität. Für ihren Non-Native Progressive Mode mit 25fps werden elektronisch Frames interpoliert. Als laut Panasonic erster Dreichipper der Welt ist sie in der Lage, nachts via Infrarotlicht ein Schwarzweißsignal aufzuzeichnen, standardmäßig bis 5m, mit einem optionalen IR-Zusatzlicht bis zu 30m. Die etwa 1 kg schwere DVC30 mit Magnesiumgehäuse hat einen XLR-Anschluß und eine manuelle Tonaussteuerung, eine Audio-Pegelanzeige im 3,5-Zoll-Farb-LCD und im Okular, einen großen Fokusring (umschaltbar auf Zoom und Blende) und Manuell/Automatikumschaltung. Ein genaues Auslieferungsdatum und der Preis standen noch nicht fest, gelauncht wird auf der NAB   im April (www.panasonic-broadcast.de).

TV-Server Second Edition
Die Fast TV-Server AG stellt auf der CeBIT zwei neue Personal Video Recorder (PVR) vor, den TVS SE 300 (SE steht für „Second Edition“, „zweite Ausgabe“) und den TVS SE 300-N (mit Netzwerk-Schnittstelle). Beide nehmen bis zu 300 Stunden TV-Programm auf, beherrschen das zeitversetzte Fernsehen (Timeshift) und lassen sich über den integrierten elektronischen Programmführer tvtv und per Fernprogrammierung von jedem Internetzugang aus bis zu acht Tage im Voraus programmieren; die Daten empfangen sie über das Fernsehsignal. Dank neuer Kompressions-Chips und Filter konnte die Bildqualität des MPEG2-Signals nochmals gesteigert werden. Über den integrierten Netzwerk-Anschluß des N-Modells können die Aufzeichnungen auf einen Rechner überspielt und dort auf CD oder DVD archiviert werden. Das kleinere Modell TVS SE 150 nimmt bis zu 150 Stunden auf und hat ebenfalls die Netzwerk-Option (www.tv-server.de).

Zigarettenschachtel mit USB
Fujitsu stellt auf der CeBIT sein neues externes 3,5“ MO-Laufwerk mit einer Speicherkapazität von 1,3 GB und USB 2.0-Schnittstelle vor, das DynaMO 1300 U2 Pocket (rund 200 €, Medium ca. 10 €). Seinen Strom erhält es via USB 2.0 vom Bus des Rechners. Mit dem DynaMO 2300 SCSI (2,3 GB Speichervolumen; 349 €) hat Fujitsu zudem weiterhin 3.5“ MO-Laufwerke mit Ultra-SCSI-Schnittstelle im Programm. Außerdem senkte Fujitsu die Preise für MO: das externe DynaMO 640 Pocket kostet noch 139 €, das interne MCM 3064 AP mit ATAPI-Schnittstelle 109 € (inkl. MWSt.). Ein 640 MB-MO-Medium kostet etwa 5 €.
Fujitsus neue mobile Festplatte HandyDrive Data Edition (2,5“-Format) mit USB-2.0-Schnittstelle und 100 GB hat die Größe einer Zigarettenschachtel; bisher waren bereits Modelle mit 40, 60 und 80 GB erhältlich (www.fujitsu.de).

Freecom-Festplatte ohne Netzteil
Freecoms neue externe Festplatte FHD-2 Pro wird über den USB 2.0-Anschluß vom PC-Bus mit Strom versorgt und benötigt kein zusätzliches Netzteil. Sie faßt 20, 40 oder 80 GB (Preise: 189 €, 269 € und 429 €), ist kompakt (12,7 x 7,9 x 1,5 cm) und in einem kratzfesten, stabilen Aluminiumgehäuse untergebracht. Der Clou ist die Synchronisations-Funktion, die schon die Vorgängerin FHD-1 hatte: Ein Knopfdruck auf den SYNC-Button, und die FHD-2 PRO sichert automatisch die jeweils aktuellste Version der Daten. So lassen sich umfangreiche Datenbestände etwa zwischen Laptop und PC einfach synchronisieren (www.freecom.de).

Traxdata brennt 8fach dual
Traxdata hat den 8fach-Brenner RW2500 für DVD+R und DVD-R für 159 € als IDE-Laufwerk auf den Markt gebracht. Ein 4,7 GB DVD-Rohling läßt sich damit in etwa 8 Minuten beschreiben. Das Beschreiben von DVD+RW-Medien geht mit 4facher Geschwindigkeit vonstatten, bei DVD-RW ist es 2faches Tempo (CD-R 32x, CD-RW 16x). Im Software-Paket sind Pinnacle Instant CD/DVD 7 SE OEM und Pinnacle Studio 8 SE enthalten. Außerdem präsentierte Traxdata neue 8fach-DVD-Rohlinge.



Firmen-News
Kopierstreit: Goliath läßt die Muskeln spielen
Wie zu erwarten war: Der Streit um die Privatkopie und das neue Urheberrechtsgesetz eskaliert juristisch (s. Editorial CV 6/03). Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes am 13.9.03, das in § 95a die Umgehung von Kopierschutzvorrichtungen bei Strafandrohung von bis zu drei Jahren Gefängnis verbietet, ist der erste große Schlagabtausch zwischen Rechteinhabern und ihren Interessenverbänden einerseits und den Herstellern von Brennsoftware und Anwendern auf der anderen Seite in vollem Gange. Gekämpft wird mit harten Bandagen und allen Tricks.
Da wäre zunächst der Streit der Ulmer S.A.D. GmbH („Movie Jack“) gegen den Rest der Welt der Content-Anbieter, gebündelt in der Deutschen Landesgruppe der IFPI, des Verbandes der Phonographischen Wirtschaft. Auf Basis eines eigens beauftragten Rechtsgutachtens hin, das die Privatkopie auch kopiergeschützter Inhalte für weiterhin erlaubt erklärte, brachte S.A.D. wie berichtet ein Zusatzprogrämmchen für sein seit September „gezähmtes“ Brennprogramm MovieJack heraus: Es ermöglichte es, mit MovieJack bis zu 3 Kopien einer Originalscheibe zu privaten Zwecken zu ziehen, danach war Schluß. Genau gegen diesen „Copy Counter“ erwirkten 8 große Musikunternehmen, vertreten durch die Münchener Anwaltskanzlei Waldorf, am 29.1. eine Einstweilige Verfügung vor dem Münchener Landgericht. Die IFPI-Landesgruppe reklamierte den Erfolg ihrer Mitglieder für sich und verkündete stolz qua Pressemitteilung: „MovieJack rippt nicht mehr“. Gerd Gebhardt, der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände, zieh S.A.D. gar des Schmarotzertums.
Die Antwort seitens S.A.D. folgte postwendend am nächsten Tag: „MovieJack rippt weiter.“ Denn die Verfügung verbot lediglich den Vertrieb des Patches, nicht aber von MovieJack selbst. Gebhardt muß sich nun seinerseits mit einer Verleumdungsklage seitens S.A.D. befassen, die acht Unternehmen mit dem Widerspruch gegen die „Einstweilige“. Zugleich strengt S.A.D. ein Hauptsacheverfahren an, in dem das Rechtsgutachten geprüft und geklärt werden soll, ob und welchen Schaden die Musikindustrie durch Kopierschutzknacker tatsächlich erleidet – Fortsetzung folgt ... (Infos unter www.copyisright.de).
Parallel dazu geht die Kanzlei Waldorf im Auftrag ihrer mächtigen Klienten (darunter die Weltfirmen BMG, Edel Records, EMI, Sony, Universal und Warner Music) massiv gegen private Verkäufer von Kopierschutzknackern vor. Anwender der bhv-Software CD Master Clone 4 etwa, die das Programm nach dem 13.9. über Ebay von privat an privat verkaufen wollten, erhielten jüngst Abmahnungen mit Strafandrohungen und gesalzene Anwaltsrechnungen in Höhe von 2.373,50 Euro pro Fall sowie der Androhung weiterer Schadensersatzforderungen. Nur 2-3 Tage blieben den Abgemahnten zur Vermeidung gerichtlicher Schritte für die Klärung und die Unterlassungserklärung. Durch die überzogenen Gebührenforderungen werde der „normale Verbraucher“ laut bhv derart massiv eingeschüchtert und unter Druck gesetzt, daß ihm jede Chance genommen werde, sich zur Wehr setzen zu können. bhv will sich nun für seine Kunden stark machen und Abwehrmaßnahmen gegen die einsetzende Abmahnwelle der „Goliaths“ koordinieren (gute Info unter www.bhv.de/rechtslage).

dcp meldet Insolvenz an
Nach der Münchener dimedia GmbH (s. CV 1/04) hat ein weiterer bekannter Distributor der Medienbranche Insolvenz anmelden müssen, die Firma Design & Commercial Partner GmbH aus Hamburg. dcp hatte sich seit 1992 besonders als Spezialist für die Produkte von Discreet einen Namen gemacht, war in den Marktsegmenten Broadcast und Editing ebenso aktiv wie in 3D-Compositing und Content Management. Zwar hatte dcp in den vergangenen schlechten Jahren Personal abgebaut und versucht, sich von Beteiligungen zu trennen. Als jedoch die Kaufinteressenten ausstiegen, drehte die Bank den Hahn zu. Die Geschäftsführung hat nun bis Mitte Mai Zeit, die Insolvenz abzuwenden.

Como verkauft
Der kalifornische Hersteller Focus Enhancements (FireStore-Festplattenrecorder) hat im Januar die Como Computer & Motion GmbH aus Raisdorf bei Kiel für 1,8 Millionen US-Dollar in Aktien übernommen. Raisdorf wird nun zur Europazentrale für den Vertrieb, Service und Support der Focus-Produkte umfunktioniert. Die Como-Entwicklungsabteilung bleibt erhalten und wird in das internationale R&D Team integriert. Der Abschluß der Transaktion wird für Ende März erwartet. Como hatte seit 1990 digitale Videoprodukte entwickelt und vermarktet („MPEG@Disk“), sich in den letzten Jahren allerdings ganz aus dem Consumergeschäft verabschiedet und vornehmlich den Industrie- und Broadcastmarkt bedient.

Avid kauft NXN
Für rund 35 Millionen Euro hat Avid die in München ansässige Firma NXN Software AG übernommen. NXNs marktführende Asset- und Produktions-Management-Systeme für Unterhaltung und Computergrafik („alienbrain“) sollen Avids Position im diesem Bereich erweitern. Mit alienbrain arbeiten vor allem Kunden in Film, Video, Broadcast-News oder 3D-Animation, wie Sony Pictures, Imageworks, LucasArts und Electronic Arts. NXN war 1997 in München gegründet worden (www.nxn-software.com)

Investorengruppe will Alias
Alias („Maya“) soll verkauft werden: Wie das kanadische Unternehmen bekannt gab, führt es Gespräche mit einer privaten Finanz-Investorengruppe, die Alias der Mutterfirma Silicon Graphics (SGI) abkaufen will. Alias verspricht sich von der Unabhängigkeit eine Ausdehnung seiner Geschäftsaktivitäten und starkes Wachstum. Der Investor sei über die Produktplanung detailliert unterrichtet und schätze Alias gerade aufgrund seines Produkt- und Service-Portfolios als attraktiv ein, so Alias-Chef Doug Walker. Management, Organisation, Service und Support sollen unverändert bleiben. Alias war von 21 Jahren gegründet, 1995 von SGI zusammen mit der kalifornischen Firma Wavefront gekauft und mit dieser verschmolzen worden. Erst vor kurzem hatte das Unternehmen das „Wavefront“ im Namen wieder wegfallen lassen. Erwartet wird nun, daß das Ergebnis der Verhandlungen spätestens auf der Alias-Pressekonferenz auf der NAB im April mitgeteilt wird.



Versionen, Updates, Zubehör
HHI-Bildverbesserer
Das Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik/Heinrich-Hertz-Institut (HHI) stellt sein Software-Tool HiCon32 für die High-Quality Video-Formatkonversion als kostenlosen Download bereit (www.hhi.fraunhofer.de/german/bs/HiCon/index.html). Es löst Qualitätsprobleme beim Übergang zwischen verschiedenen Videonormen und ermöglicht High-End-Bildqualität für professionelle Anwendungen: eine Alternative zu teuren Studiogeräten. Die preisgünstige Software basiert auf einem HHI-Patent für die Bewegungskompensation und vermeidet Schärfeverluste und Bewegungsruckeln bei der Wandlung. Die Demo läuft unter Windows in Non-Realtime und kann daher auf jedem leistungsfähigen PC installiert werden (Vollversion bei DVC, www.digitalvideo.de).

Maya PLE-Wettbewerb
Alias ruft im Verein mit HP und Gnomon 3D zum Maya Personal Learning Edition (PLE)-Wettbewerb auf: Anwender der Maya PLE-Software können ihre Kreativität und Fertigkeit im Umgang mit 3D-Technologie unter Beweis stellen. Die Aufgabe: Erstellen Sie mit dem kostenlosen Maya PLE und einem „Rigged Character“ (einer für die Animation vorgefertigten Figur) eine Animation, Texturen und Posen ihrer Wahl. Software und Character liegen als Download auf der Alias Community-Website www.alias.com/ community/contest. Den Gewinnern winken mit einer professionellen HP-Workstation, Maya-Software und einem DVD-Lernpaket interessante Preise. Die Teilnahme ist offen für professionelle und Hobby-Anwender und läuft bis zum 28. April.

Studentenfutter von Avid
Avid bietet Studenten und Azubis das „Student Pack“ seiner Schnittsoftware Avid Xpress Pro für 458,20 € an (statt 1.966,20 €). Sie kann im Avid-WebStore unter www.avidstore.com/de bestellt werden, indem eine Kopie des Studentenausweises und das Online-Formular an den WebStore geschickt werden. Mit Hilfe des austauschbaren Dongles läßt sich die Software dann sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows XP nutzen.

combustion 3 für Mac
Discreets 3D-Compositing-Tool combustion 3 ist nun für Apple Macintosh verfügbar.
Es bietet für die Nachbearbeitung und Aufwertung von bewegten Bildern zahlreiche Werkzeuge an: Paint, Partikel, 3D Compositing, Edit-Operator, Morpher, Warper u.v.m., integriert im Discreet Artist-Interface. Eine vollständige Liste der neuen Funktionen liegt unter www.discreet.de/. Die Software kostet 1.334 € (inkl. MwSt.), das Upgrade 232 €.

Lern-DVDs für Pinnacle Studio und Liquid Edition
DDE Dialog hat interaktive Lern DVDs für die Programme Pinnacle Liquid Edition und Pinnacle Studio 9 produziert. Bereits lieferbar ist die zweistündige DVD „Liquid Edition Einführung“. Sie bietet mit über 50 einzelnen Tutorials eine komplette Einführung in Pinnacles professionelle Videoschnittsoftware. Von der korrekten Einrichtung über die Aufnahme von DV und Analog, das Arbeiten in der Zeitleiste bis hin zum Ausspielen werden alle relevanten Themen verständlich erklärt und behandelt. Auch Kenner des Programms erfahren hier noch wissenswerte Tipps und Tricks aus der Praxis. Die DVD ist für 39 € direkt im Fachhandel zu beziehen, den Händlervertrieb hat die Firma Jocomp übernommen. Voraussichtlich Ende März erscheint die DVD „Videobearbeitung mit Pinnacle Studio 9“; weitere DVDs sind bereits in Vorbereitung (www.dvd-lernkurs.de, www. dde-dialog.de).

Softwareupdate für MediaMVP
Für seine Home-Entertainment-Lösung MediaMVP hat Hauppauge das Softwareupdate V1.1.22020 herausgebracht. Es optimiert die Wiedergabequalität von MP3-Audiodateien und die Wiedergabesteuerung für das Abspielen von Videos und erweitert den Bedienkomfort sowie die Netzwerkfunktionalität. Jedes einzelne MediaMVP-Gerät ist nun in der Lage, auf die freigegebenen Ordner zuzugreifen. Die neue Version steht zum Download auf www.hauppauge.de/sw_mediamvp.htm bereit. Dort liegt außerdem eine erweiterte Betaversion, die zusätzlich über eine Resume-Funktion, eine optimierte Darstellung des Bildschirmbereichs für die Anzeige von Dateinamen und eine beschleunigte Sortierfunktion für Dateilisten verfügt.

Matrox kompatibel zu Canopus und Pinnacle
Für den Treibersatz seiner Schnittlösung RT.X100 Xtreme Pro hat Matrox ein Update herausgebracht, das die Kompatibilität mit ausgewählten Produkten von Pinnacle und Canopus gewährleistet. Nach der Installation können Benutzer DV-AVI-Dateien von Canopus DVStorm und DVStorm2 sowie Pinnacle DV500, DV500 Plus, DV500 DVD, Pro-ONE und Pro-ONE RTDV in Echtzeit auf einem Matrox RT.X100 Xtreme Pro-System abspielen. Die ursprünglichen Videodateien müssen nicht neu kodiert werden. Das Update im Rahmen des „Trade-Up auf Xtreme Pro“-Umstiegsprogrammes findet sich unter matrox.de/ video. Es ist für registrierte Benutzer der RT.X100 Xtreme Pro kostenlos.

Workshop-CDs für After Effects
magic multi media liefert den 2.
Teil des Adobe After Effects Workshops von Gerhard Koren aus. Der 4,5-stündige Workshop auf 2 CD-ROMs (Auszug daraus s. CV-DVD 1/04) befaßt sich vor allem mit den neuen Funktionen von Version 6.0. Unter www.digitalschnitt.de ist außerdem ein 13-minütiger Ausschnitt zum Thema Textanimation kostenlos abrufbar. Kunden des ersten Teils kostet der neue Workshop 40 €, sonst 49 € (Infos gebührenfrei unter 0800/3884336). Auf www.lernkurse.de können zudem Online-Kurse zu Canopus Edius 2.0, Sonic DVDit!, Ulead DVD PowerTools und Adobe Encore DVD kostenlos betrachtet werden. Weitere Schulungsfilme sind in Vorbereitung.

SVCD-Update für WinDVD Creator VCD Edition
InterVideo hat seine Software WinDVD Creator VCD Edition SVCD-fähig gemacht: Nach einem Update lassen sich mit ihr nun höher auflösende Super Video-CDs im MPEG2-Format erstellen. Den FTP-Download-Pfad für das kostenlose Update erhalten registrierte Benutzer von WinDVD Creator VCD Edition über www.intervideo.com oder per Email an support @ intervideo.com. Die Software selbst kostet 39,90 €.

Automatische Enten bei Jocomp
Die Software Automatic Duck bietet Lösungen, um komplette Timelines aus Avid, Final Cut Pro, After Effects und Boris RED untereinander auszutauschen. Das bisher fehlende Glied in der Kette – ein Programm zur Timeline-Übertragung von Avid nach Final Cut Pro – ist nun unter dem Namen „Pro Import FCP“ erschienen. Aus der Avid-Timeline werden neben den Schnittinformationen auch Bild-in-Bild-Effekte, Blenden, Positions-/Größenänderungen, Audio-Keyframes, Zeitlupen u.a. nach Final Cut Pro übersetzt. Für den umgekehrten Weg (FCP nach Avid) ist Pro Export 2.0 erhältlich (www.jocomp.de).

Pinnacle: Wavelab als Zugabe bei Liquid-Kauf
Käufer von Pinnacles Liquid Edition und Liquid Edition Pro erhalten bis zum 31. März kostenlos Steinbergs neues „WaveLab Essential“ als Bonus mit dazu. Die Audio-Software basiert auf der WaveLab 4.0-Technologie und erweitert die Einsatzmöglichkeiten von Liquid Edition durch eine Vielzahl von Audio-Editing- und Mastering-Tools. So können Audio-Files mit dem Xsend-Befehl direkt aus der Timeline in den WaveLab-Editor eingefügt werden. Zur Klangverbesserung stehen professionelle Werkzeuge wie Noise Gate, Compressor, Limiter und Multi Band Equalizer zur Verfügung. Time- und Pitch-Stretch stimmt Musik und Video perfekt aufeinander ab (www.pinnaclesys.de).

CGM DVE Vol. 3 für Apple FCP
58 neue Videofilter, Übergänge und Generatoren für die Mac-Schnittprogramme Final Cut Pro und Final Cut Express (s. Test S. 38) hat die Plugin-Sammlung „CGM DVE Vol.3+“ zu bieten. Neu sind z.B. Effekte wie Morph, Clone Area, Bezier Matte, Text, Countdown, De-interlace, Highlights, Lows, Cube 3D, Squish und Star. Kostenlose Demoversionen liegen auf www.cgm-online.de zum Download bereit. Wer alle drei CGM-DVE-Volumes mit 131 broadcastfähigen Plugins auf einmal kauft, spart etwa 30% gegenüber den Einzelpreisen. Vol. 3+ kostet als Download 204 €. Für Besitzer der Vorversion gibt’s günstige Upgrade-Preise. Außerdem hält die CGM-Website kostenlose Workshops für Final Cut Pro vor.

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